Schwerpunkte

Wir behandeln unter anderem folgende Erkrankungen:

Asthma bronchiale

Im Kindesalter ist die häufigste Lungenkrankheit das Asthma bronchiale.

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Diabetes mellitus
Herzerkrankungen

Herzfehler bei Kindern und Jugendlichen sind heute in der Regel gut zu behandeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Herzfehler angeboren ist oder sich erst im Laufe der Zeit durch eine Erkrankung entwickelt hat. Im Wesentlichen kommt es darauf an, Herzerkrankungen  zuverlässig zu erkennen und angemessen zu behandeln. In unserer Kinderkardiologischen Ambulanz betreuen wir Kinder mit angeborenen und erworbenen Herzfehlern, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck.

Das Leistungsspektrum umfasst

  • Echokardiographie (2D, M-Mode, Farb- und PW/CW-Doppler)
  • EKG, und Langzeit-EKG
  • Blutdruckmessung und 24-Stunden-Blutdruckmessung
  • Fahrrad-Ergometrie*
  • medikamentöse Einstellung*
  • postoperative Nachbetreuung
  • langfristige Betreuung chronisch kranker Patienten

* Diese Maßnahmen werden teilweise stationär durchgeführt.

Bitte mitbringen

  • In jedem Quartal einen Überweisungsschein
  • Die Versichertenkarte
  • Privatpatienten brauchen keine Überweisung
  • Gelbes Untersuchungsheft
  • Gegebenenfalls Vorbefunde

Ansprechpartnerin

Anja Ledermann
Leitende Oberärztin
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderkardiologin, Neonatologin
Telefon: 02941-67-2001

Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen


Außerdem bieten wir folgende Leistungen

Neuropädiatrie (Kinderneurologie), Epileptologie und Entwicklungsneurologie


Hier beschäftigen wir uns mit der Diagnostik von Entwicklungsstörungen des Kindes, Erkrankungen der Funktion des Gehirns, der peripheren Nerven und der Muskulatur.

Schwerpunkte sind:

  • Kopfschmerzen und andere Auffälligkeiten, die das Nervensystem betreffen
  • Epilepsien und nicht epileptische Anfälle
  • Cerebrale Bewegungsstörungen
  • Risikokinder, die in ihrer Entwicklung durch wiederholte Nachuntersuchungen begleitet werden
  • Kinder mit Auffälligkeiten in der motorischen, sprachlichen und kognitiven Entwicklung
  • Kinder mit sozial-emotionalen Auffälligkeiten
  • Kinder mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwächen
  • Fehlbildungs- / Retardierungssyndrome

Bitte mitbringen

  • In jedem Quartal einen Überweisungsschein
  • Die Versichertenkarte
  • Privatpatienten brauchen keine Überweisung
  • Gelbes Untersuchungsheft
  • Gegebenenfalls Vorbefunde/Anfallskalender

Bei umfangreicher Vorgeschichte/komplexeren Vorerkrankungen würden wir uns sehr freuen, wenn Sie folgenden Fragebogen ausgefüllt zum Ersttermin mitbringen könnten.

Ansprechpartnerin

Dr. med. Hildegunde Kaiser
Fachärztin für Kinderheilkunde und Neuropädiaterin
Telefon: 02941-67-2001

Perinatalmedizin

Das Perinatalzentrum des EVK Lippstadt ist ein Perinatalzentrum Level 1. Damit erfüllt es höchste Qualitätsanforderungen an die medizinische Versorgung von Frühgeborenen- und kranken Neugeborenen. Frühgeborene oder kranke Neugeborene betreuen wir bereits im Kreißsaal oder beim Kaiserschnitt. Zur Zusammenarbeit mit der Geburtshilflichen Abteilung gehört auch die Anwesenheit eines Kinderarztes bei einer Risikoentbindung. Ein ärztlicher Schichtdienst mit 24-Stunden-Präsenz  versorgt den neonatologischen Intensivbereich.  Viele Schwestern im Intensivtherapiebereich haben eine spezielle Fachweiterbildung im Bereich „Pädiatrische Intensivpflege“ erworben. Für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen stehen folgende Dienstleistungen / Konsiliardienste zur Verfügung:

  • Kinderkardiologie
  • Neuropädiatrie
  • Augenheilkunde (Ophthalmologie)
  • Mikrobiologie
  • Labor
  • bildgebende Diagnostik.
  • Außerdem steht ein Neu- und Frühgeborenen-Abholdienst mit zwei Transportinkubatoren zur Verfügung. Das EVK versorgt pro Jahr etwa 450 vollstationäre Fälle in der Neonatologie. In der Kinderklinik werden insgesamt mehr als 3 000 stationäre Fälle behandelt.

Ausführliche Informationen über die Qualität der Perinatalzentren in Deutschland finden Sie auf dem Informationsportal www.perinatalzentren.org.

Nachsorge von Risikofrühgeborenen und Risikoneugeborenen

Nach optimaler Betreuung während und kurz nach der Geburt von sogenannten Risikofrühgeborenen / -neugeborenen wollen wir im Verlauf wissen, ob Entwicklungsauffälligkeiten vorhanden sind. Diese möchten wir so früh wie möglich erkennen, um den Kindern rechtzeitig Hilfe zu bieten.

Wann findet die erste Untersuchung statt?

In der Regel mit einem korrigierten Alter (Alter ab dem errechneten Geburtstermin) von sechs Monaten, eventuell aber auch  früher. Bei Entlassung aus unserer Klinik haben Sie in der Regel einen Termin hierfür mitbekommen.

Wann findet die zweite Untersuchung statt?

Wenn die Kinder 24 Monate alt sind, werden wir einen sogenannten abschließenden Entwicklungstest nach Bayley durchführen. Eventuell finden zwischen der ersten und der zweiten Untersuchung weitere Termine statt.

Was wird untersucht?

Während dieser Untersuchung betrachten wir nicht nur die Entwicklung des Kindes. Uns sind auch die Probleme und Sorgen der Eltern wichtig. Außerdem überprüfen wir die Notwendigkeit der Einnahme von bereits verordneten Medikamenten. Weiterhin wird bei Ihrem Kind, falls notwendig, eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt und ein EEG abgeleitet. Eventuell findet auch eine Blut- / Urinuntersuchung statt. Falls Ihr Kind einen Monitor verordnet bekommen hat, wird dieser bei den Nachsorgeuntersuchungen ausgewertet.

Urotheraphie
Kinderphysiotherapie