Anästhesie und operative Intensivmedizin

Das Wort Anästhesie kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet "Unempfindlichkeit gegenüber Schmerzen". Das ebenfalls altgriechische Wort Narkose bedeutet "betäuben bzw. Schläfrigkeit".

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Mein Kind bekommt eine Narkose

Die Sorgen und Nöte von Kindern, die operiert werden müssen, liegen uns besonders am Herzen. Wir legen großen Wert auf die Vermeidung von Stress, Angst und Schmerz bei unseren kleinen Patienten vor und nach der Operation. Gemeinsam mit den Eltern versuchen wir daher im Aufklärungsgespräch kindgerecht auf die Besonderheiten jeder Altersgruppe einzugehen.

Die Vorbereitung eines Kindes am Operationstag schließt insbesondere die Gabe eines „Schlaftrunks“ (Beruhigungsmittel) alternativ eines rektalen Beruhigungsmittels und eines „Zauberpflasters“ (Pflaster zur örtlichen Betäubung der Haut) mit ein. Das Lieblingskuscheltier darf mit in den OP fahren.

Hinweise zur Vorbereitung auf das Narkoseaufklärungsgespräch

Kinder müssen, genau wie Erwachsene, vor einer Narkose nüchtern bleiben und dürfen daher am Morgen des OP-Tages nichts essen und nichts trinken. Über den genauen Zeitpunkt, zu dem Ihr Kind das letzte Mal vor der Operation etwas trinken darf, informiert Sie der Anästhesist beim Aufklärungsgespräch. 

Zur Vorbereitung auf das Aufklärungsgespräch erhalten Sie den „Aufklärungsbogen Anästhesie“ mit Fragen zum persönlichen Gesundheitszustand. Bitte lesen Sie den Bogen durch, beantworten Sie alle Fragen sorgfältig und bringen Sie den Bogen zum Untersuchungstermin mit.

In der Kinderanästhesie werden fast ausschließlich Allgemeinanästhesien (Vollnarkosen) durchgeführt, die im Regelfall über eine Venenkanüle oder über eine Maske eingeleitet werden. Daher ist die erwähnte Stressabschirmung durch Beruhigungsmittel und die Betäubung der Haut vor Anlage einer Kanüle eine große Erleichterung.

Ebenso wie bei Erwachsenen, werden auch frisch operierte Kinder von Anästhesiefachpersonal im Aufwachraum betreut. Hier werden zur medikamentösen Schmerztherapie routinemäßig Schmerzzäpfchen und / oder intravenöse Schmerzmedikamente verabreicht, sodass eine lückenlose Kupierung des postoperativen Wundschmerzes gewährleistet werden kann. Zur postoperativen Schmerzbehandlung können im Einzelfall auch Regionalanästhesieverfahren eingesetzt werden. Falls dies bei Ihrem Kind infrage kommt, erfahren Sie hierzu Details von Ihrem Anästhesisten. Oft werden bereits während der Operation schmerzlindernde Maßnahmen ergriffen wie das Betäuben des Wundgebietes mit einem Lokalanästhetikum.