Kinder- und Jugendmedizin, Allgemeine Kinderheilkunde und Neonatologie, Perinatalzentrum

Wir fahren nach Uden - Ausflug des Brustzentrums

Wann immer das Leben uns braucht. EVK Lippstadt – seit über 160 Jahren an Ihrer Seite.

Patienteninformation

Sprechzeiten

Folgende Spezialsprechzeiten werden durch unsere Klinik angeboten

Wenn Sie das spezielle Sprechzeiten-Angebot einer unseren Ambulanzen / Schwerpunkte in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich bitte über das Sekretariat der Kinderklinik  unter der Rufnummer 02941- 67-2001 an.

Bitte bringen Sie mit:

  • In jedem Quartal ein Überweisungsschein
  • Die Versichertenkarte
  • Privatpatienten brauchen keine Überweisung
  • Gelbes Untersuchungsheft
  • Gegebenenfalls Vorbefunde / Anfallskalender

Vielen Dank!

Asthma

Asthma bronchiale

Im Kindesalter ist die häufigste Lungenkrankheit das Asthma bronchiale. Daneben gibt es natürlich auch noch andere Lungenerkrankungen, die zum Glück seltener sind. Mit „Rückenwind“ bieten wir ein Schulungsprogramm für asthmabetroffene Kinder und Jugendliche und ihre Familien in der Kinderklinik Lippstadt an.

In diesem Asthma-Schulungskurs (Dauer drei bis vier Tage) beschäftigen sich die Kinder und Jugendlichen mit Fragen wie:

  • Was ist Asthma?
  • Wodurch wird Asthma ausgelöst?
  • Warum muss ich regelmäßig Medikamente inhalieren?
  • Was mache ich bei Luftnot?
  • Wie gehe ich angemessen mit meiner Angst vor einem Asthmaanfall um?
  • Wie verhalte ich mich in der Schule oder in der Freizeit? 

Parallel findet ein Elternseminar statt. Die Schulungskurse werden nach verschiedenen Altersgruppen getrennt angeboten. Das Schulungsteam besteht aus zwei Kinderärztinnen sowie zwei Kinderkrankenschwestern, jeweils mit der Zusatzausbildung „Asthmatrainer“. Des Weiteren steht uns eine Krankengymnastin zur Seite. 

Ansprechpartnerinnen:

Frau Dr. S. Lensches, Frau N. Kaiser (Asthmatrainerinnen)

Diabetologie

Jährlich werden zehn bis 15 Patienten mit einer sog. Erstmanifestation (Neuerkrankung) betreut und geschult. Des Weiteren finden strukturierte Folgeschulungen für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus statt.

Zurzeit betreuen wir regelmäßig zirka 100 Familien: Dies umfasst Manifestationsschulungen und Gruppenschulungen für die unterschiedlichen Altersgruppen und Therapieformen inklusive Pumpentherapie. Die Familien haben die Möglichkeit, sich bis zum Abschluss des 18. Lebensjahres regelmäßig in unserer Diabetessprechstunde ambulant betreuen zu lassen.

Das Diabetesteam besteht aus zwei Ärzten (Qualifikation Diabetologe DDG), zwei Diabetesberaterinnen DDG, zwei Diätassistentinnen und den Schwestern der Diabetesstation. Konsiliarisch steht uns ein Psychologe (DDG) zur Seite. 

Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen erfolgt überwiegend ambulant. Für bestimmte Maßnahmen (zum Beispiel Schulung oder Umstellung der Insulintherapie) ist eventuell eine stationäre Betreuung kurzzeitig notwendig. Auch bei Krisenintervention (Neuerkrankung, schwere Unterzuckerung, diabetische Stoffwechselentgleisung) ist ebenfalls eine vollstationäre Aufnahme erforderlich.

 

Bitte mitbringen

  • In jedem Quartal einen Überweisungsschein
  • Die Versichertenkarte
  • Privatpatienten brauchen keine Überweisung
  • Diabetikerpass, Blutzuckerprotokolle, eventuell Augenarztbefunde

 

Weitere Informationen über Diabetes im Kindesalter erhalten Sie auch bei der Stiftung Dianino.

Herzerkrankungen

Herzfehler bei Kindern und Jugendlichen sind heute in der Regel gut behandelbar. Ob angeborene oder später erworbene Erkrankungen - und es kommt wesentlich darauf an, sie zuverlässig zu erkennen und angemessen zu behandeln.

 

Kinderkardiologische Ambulanz

In dieser Ambulanz werden Kinder mit angeborenen und erworbenen Herzfehlern, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck betreut.

Das Leistungsspektrum umfasst:

  • Echokardiographie (2D, M-Mode, Farb- und PW/CW-Doppler)
  • EKG, und Langzeit-EKG
  • Blutdruckmessung und 24-Stunden-Blutdruckmessung
  • Fahrrad-Ergometrie*
  • medikamentöse Einstellung*
  • postoperative Nachbetreuung
  • langfristige Betreuung chronisch kranker Patienten

* Diese Maßnahmen werden teilweise stationär durchgeführt.

Die betreuende Ärztin ist Frau A. Ledermann, Oberärztin, Kinderkardiologin.

 

Sprechzeit:

täglich nachmittags nach telefonischer Vereinbarung

Anmeldung:

Sekretaritat der Kinderklinik, Tel. 02941- 672001

Bitte bringen Sie zu der Untersuchung zu Beginn eines neuen Quartales einen Überweisungsschein für die kinderkardiologische Ambulanz von Ihrem Kinderarzt oder Allgemeinmediziner mit.
Privatpatienten benötigen keine Überweisung.
Ebenso sollten Sie zur ersten Vorstellung das gelbe Untersuchungsheft sowie evtl. vorhandene Arztbriefe und andere Unterlagen mitbringen.
Zu jedem Termin sollten Sie darüber hinaus auch die Versichertenkarte dabei haben.
Vereinbarte Termine sind bindend. Sollten Sie verhindert sein, bitten wir um rechtzeitige Absage und Vereinbarung eines neuen Termins.

Kinderdiabetologie

Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus wollen trotz und mit ihrer Krankheit ihr Leben so unbeschwert wie möglich, den eigenen Wünschen gemäß gestalten und erleben können – Mit Hilfe ihrer Eltern und ihres Umfeldes. Hierbei möchten wir Sie und Ihre Familien unterstützen, damit dieses Lebenskonzept in den verschiedenen Altersstufen möglichst gut gelingt.

Unsere Schwerpunkte sind:

  •  Die Betreuung von Kleinkindern mit Diabetes.
  •  Insulinpumpentherapie
  •  Kinder und Jugendliche mit Problemen bei der Krankheitsakzeptanz
  • Schulung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus
  •  Ein besonderes Angebot besteht für Kindergärten und Schulen

In der Betreuung der Kinder und Jugendliche sind uns diabetesspezifische pädagogische Fragen, aber auch allgemeine Fragen der Gesundheit und Lebensqualität ebenso wichtig wie die umfassende Schulung und medizinische Betreuung.

Stationär nehmen wir auf:
Kinder und Jugendliche mit

  • Neuerkrankungen
  • Zur Insulinneu- und –korrektureinstellung
  • Zur Insulinpumpeneinstellung und Schulung
  • Wenn der BZ entgleist
  • Zur Verbesserung der Krankheitsakzeptanz
  • Zur Nachschulung

Nachsorge von ehemaligen Frühgeborenen

Nachsorge von Risikofrühgeborenen / -neugeborenen

Warum finden die Untersuchungen statt?

Nach optimaler Betreuung während und kurz nach der Geburt von sogenannten Risikofrühgeborenen / -neugeborenen wollen wir im Verlauf wissen, ob Entwicklungsauffälligkeiten vorhanden sind. Diese sollten so früh wie möglich erkannt werden, um den Kindern rechtzeitig Hilfe zu bieten. Auch muss man sich bei einigen Frühgeborenen mit deren späteren Wachstum beschäftigen. 

Wann findet die erste Untersuchung statt?

In der Regel mit einem korrigierten Alter (Alter ab dem errechneten Geburtstermin) von sechs Monaten, eventuell aber auch  früher. Bei Entlassung aus unserer Klinik haben Sie in der Regel einen Termin hierfür mitbekommen.

Wann findet die zweite Untersuchung statt?

Wenn die Kinder 24 Monate alt sind, werden wir einen sogenannten abschließenden Entwicklungstest nach Bayley durchführen. Eventuell finden zwischen der ersten und der zweiten Untersuchung weitere Termine statt.

Was wird untersucht?

Während dieser Vorstellungen werden wir nicht nur die Entwicklung des Kindes betrachten, wir wollen uns auch der Probleme und Sorgen der Eltern zuwenden. Überprüft wird die Notwendigkeit der Einnahme von bereits verordneten Medikamenten. Weiterhin werden bei Ihrem Kind, falls notwendig, eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt und ein EEG abgeleitet. Eventuell findet auch eine Blut- / Urinuntersuchung statt. Falls Ihr Kind einen Monitor verordnet bekommen hat, wird dieser bei den Nachsorgeuntersuchungen ausgewertet.

  

Bitte mitbringen

  • Einweisungsschein (prästationär)
  • Gelbes Untersuchungsheft
  • Impfpass
  • Eventuell verordneter Heimmonitor
  • Privatpatienten benötigen keine Einweisung

Neuropädiatrie (Kinderneurologie), Epileptologie und Entwicklungsneurologie

Dieser Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Diagnostik von Entwicklungsstörungen des Kindes, Erkrankungen der Funktion des Gehirns, der peripheren Nerven und der Muskulatur. 

Schwerpunkte sind:

  • Kopfschmerzen und andere Auffälligkeiten, die das Nervensystem betreffen
  • Epilepsien und nicht epileptische Anfälle
  • Cerebrale Bewegungsstörungen
  • Risikokinder, die in ihrer Entwicklung durch wiederholte Nachuntersuchungen begleitet werden
  • Kinder mit Auffälligkeiten in der motorischen, sprachlichen und kognitiven Entwicklung
  • Kinder mit sozial-emotionalen Auffälligkeiten
  • Kinder mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwächen
  • Fehlbildungs- / Retardierungssyndrome

           

Bitte mitbringen

  • In jedem Quartal ein Überweisungsschein
  • Die Versichertenkarte
  • Privatpatienten brauchen keine Überweisung
  • Gelbes Untersuchungsheft
  • Gegebenenfalls Vorbefunde / Anfallskalender

Bei umfangreicher Vorgeschichte/komplexeren Vorerkrankungen würden wir uns sehr freuen, wenn Sie den nun folgenden Fragebogen ausgefüllt zum Ersttermin mitbringen könnten:

PDF zum Download:

Elternfragebogen Neuropädiatrie

 

Ansprechpartnerin:
Dr. med. Hildegunde Kaiser
Fachärztin für Kinderheilkunde und Neuropädiaterin

Telefon: 02941 - 672001

Sonografie (Ultraschall)

Ultraschalluntersuchungen (Sonografien)

Auf Überweisung durch niedergelassene Kinder- und Jugendärzte erfolgen erstmals oder als gewünschte Nachuntersuchung bei Vorbefunden sonografische Untersuchungen aller Organe des Kindes.

Die Untersuchung der Hüften und der Schilddrüse erfolgt nur auf besonderen Wunsch oder wie alle Ultraschalluntersuchungen bei privat versicherten Patienten auch ohne Überweisung 

Die Untersuchung des Gehirns erfolgt auch auf Überweisung durch Hausärzte im Rahmen der Neuropädiatrie (Kinderneurologie).

 

Im Einzelnen werden durchgeführt:

  • Ultraschalluntersuchungen des gesamten Abdomens (Bauchraum) und der Harnwege
  • Duplex-Sonografien der arteriellen und venösen Blutgefäße aller Organe im Abdomen
  • Ultraschalluntersuchungen einzelner Körperteil (Hals, Schilddrüse, Extremitäten, Hüfte)
  • Duplex-sonografische Untersuchungen der arteriellen und venösen Blutgefäße der Extremitäten
  • Ultraschalluntersuchung des Gehirns beim Säugling durch die offene Fontanelle und bei älteren Kindern durch die Kopfkalotte
  • Duplex-Sonografien der hirnversorgenden Gefäße (intracraniell und extracraniell)
  • Herzschall im Rahmen der Kinderkardiologie

 

Bitte mitbringen

  • In jedem Quartal ein Überweisungsschein
  • Die Versichertenkarte
  • Privatpatienten brauchen keine Überweisung
  • Gelbes Untersuchungsheft
  • Gegebenenfalls Vorbefunde