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Historisch betrachtet

Das Krankenhaus im Wandel der Zeit.

Wann immer das Leben uns braucht. EVK Lippstadt – seit über 160 Jahren an Ihrer Seite.

1849

Gangolf Dreieichmann

Gangolf Dreieichmann, Pfarrer an der hiesigen Großen Marienkirche, fordert die Gemeinde zum Ankauf eines Hauses als Armen- und Krankenhaus auf.

Das erste Krankenhaus an der alten Soeststraße

  

1851

Beim Magistrat der Stadt beantragt das Baukomitee die Einrichtung eines evangelischen Waisen- und Krankenhauses. Die Stadt stellt ein Grundstück an der Alten Soeststraße (heute Kolpingstraße) zur Verfügung. Am 12. September erfolgt die Grundsteinlegung.

1852

Im Sommer des Jahres wird das Krankenhaus bezogen. Es werden acht bis zehn Betten für Kranke, vier Betten für Alte und vier Betten für Kinder aufgestellt.
1866 Die Königliche Intendantur zu Münster erklärt im Krieg gegen Österreich das Krankenhaus zum Choleralazarett. 

1870 / 1871

Das Krankenhaus wird Reservelazarett für 60 Verwundete oder Kranke und 100 Leichtverletzte. 

1873 Mit dem Westfälischen Mutterhaus Bethel (heute Westfälische Diakonissen-Anstalt Sarepta, Bethel) wird ein Gestellungsvertrag über die Entsendung von Schwestern geschlossen. 
1887 An der Alten Soeststraße wird ein Erweiterungsbau errichtet.

1912 / 1913

Für ein neues Krankenhaus an der Wiedenbrücker Landstraße (heute Wiedenbrücker Straße) wird am 12. Mai 1912 der Grundstein gelegt. Die Einweihung des Krankenhauses findet am 26. Oktober 1913 statt.

1914-1918

Während des 1. Weltkrieges wird das Krankenhaus für 100 Patienten zum Lazarett.
1927 Das Krankenhaus wird um eine Spezialabteilung für Knochen- und Gelenkerkrankungen („Heilanstalt“) erweitert und verfügt über 160 Betten. Eine staatlich anerkannte Krankenpflegeschule wird eingerichtet. 
1928 Ein zweiter Erweiterungsbau wird bezogen.

Das neue Krankenhaus 1912

1939

Mit Beginn des 2. Weltkrieges wird das Krankenhaus mit 120 Betten Lazarett für Schwerverletzte.

Totalansicht Krankenhaus 1935

1945 / 1946

Die amerikanische Besatzungsmacht übernimmt das Krankenhaus und erklärt die Belegschaft zu Gefangenen. Die endgültige Freigabe des Hauses und die Freilassung des Personals durch die Besatzungsmacht erfolgt im Juli 1946.

 

1952

Zum 100-jährigen Bestehen des Krankenhauses erhält die Abteilung für Innere Medizin einen eigenen Gebäudetrakt im sogenanntem „Parkhaus“ mit einer Isolierstation.

1957 / 1958

Im Gebäude Lange Straße 1 wird 1957 eine Kinderklinik eingerichtet. Die Angliederung einer Kinderkrankenpflegeschule erfolgt 1958.

 

1964

Nach den Bauplänen der Architekten Wewers & Erling (Bochum) erfolgt die Grundsteinlegung zu einem Neubau auf dem Krankenhausgelände an der Wiedenbrücker Straße.

Blick auf die Schule

1967

Am 15. März 1967 wird der Neubau durch den Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen D. Wilm feierlich eingeweiht.

1972

Zwei neue Personalwohnheime, in denen auch Unterrichtsräume für die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule untergebracht sind, werden bezogen.

1998

Die Stadt Lippstadt verleiht dem Evangelischen Krankenhaus das Prädikat „kinderfreundlich“.

1999

Umbau und Neugestaltung des Kreißsaalbereiches und der Entbindungsstation.

2001

Wir feiern unser 150-jähriges Bestehen und erinnern uns mit Dank und Freude an alle, die den diakonischen Weg unserer Einrichtung geprägt haben.

Erwachsenenintensivstation

Im Februar wird die neue Intensivstation für Erwachsene mit einer Kapazität von 13 Betten fertig gestellt.

Organisatorisch hat sich das Krankenhaus am 1. Januar 2001 in der Rechtsform der Stiftung rechtlich verselbstständigt.

2002

Im September 2002 wird die neue Kinderintensivstation und Raumgruppe für Frühgeborene mit einer Gesamtkapazität von 20 Betten fertig gestellt.

Kinderintensivstation

 

2003

Mitgliedschaft im Valeo-Klinikverbund, dem Verbund Evangelischer Krankenhäuser in Westfalen.

2005

Fertigstellung des Anbaus an die Kinderklinik mit modernen Mutter-und-Kind-Einheiten.

2006

Im Oktober 2006 wird das neue Facharztzentrum am Ev. Krankenhaus feierlich eröffnet. In ihm sind zwei ambulante Operationsräume und neun Facharztpraxen, ein Psychologe sowie eine Apotheke vertreten.

2007

Die Stationen 4 a und 4 b werden in zwei Bauabschnitten bis auf den Rohbau entkernt und grundsaniert. In diesem internistischen Bereich befinden sich jetzt 17 Regelleistungszimmer, mit einer ans Zimmer angrenzenden Toilette. Des Weiteren stehen nun auch der Station 4 neun Wahlleistungszimmer mit eigenen Nasszellen zur Verfügung.

Im Oktober wurde die neue Zentralsterilisation mit einer Gesamtfläche von ca. 250 Quadratmetern in Betrieb genommen. In diesem voll klimatisierten, sterilen Bereich kommen neben drei Reinigungs- und Desinfektionsgeräten auch zwei Großsterilisatoren der neuesten Generation zum Einsatz. Insgesamt führt diese Maßnahme zu einer 50%igen Kapazitätserweiterung.

„Spielend“ gesund werden 
Neuer Spielplatz wurde an Kinderklinik des Evangelischen Krankenhauses eingeweiht. Das Projekt konnte dank der großzügigen Unterstützung durch Hanneliese Brand und dem Förderverein realisiert werden.

Sterilisationseinheit

Stationsstützpunkt der Ebene 5

2008

Kurz vor Weihnachten wurden die neu gestalteten Räume der Stationsebene 5 wieder in den Betrieb genommen. Fünf Monate dauerte die Baumaßnahme, die 700 000 Euro kostete. Neu ist in der obersten Etage des Krankenhauses der „zentrale Stationsstützpunkt“, für den sogar ein Teil des Balkons überbaut wurde. Hier laufen die Fäden zusammen und zugleich haben Schwestern und Pfleger von hier direkten Blickkontakt und Zugang zum Überwachungszimmer für Schlaganfall-Patienten.

Das neue Labor

 

Für den geplanten Umbau des Ambulanzbereiches war es notwendig, dass das im Erdgeschoss untergebrachte Labor in das Sockelgeschoss verlegt wurde. Der Umbau fand in den ehemaligen Umkleide-Räumen statt. Mit dem Bezug der neuen Räume im Dezember hat das Ev. Krankenhaus ein in allen Bereichen modern ausgestattetes Labor erhalten. In einer Bauzeit von vier Monate wurden 600 000 Euro investiert. Gleichzeitig wurden drei neue „Großanalyzer“ angeschafft. Jedes hat den Wert eines Einfamilienhauses. Sie zeichnen sich durch „hohe Präzision und Schnelligkeit“ aus; die Ergebnisse stehen sofort online allen Stationen zur Verfügung.

2009

Für das Jahr 2009 ist der Umbau unserer Zentralambulanz und der Notaufnahme geplant. Diese Umbaumaßnahme wird sich in verschiedene Bauabschnitten über das ganze Jahr 2009 hin verteilen. Mit einer Fertigstellung wird im ersten Quartal 2012 gerechnet.

2012 

24 Stunden für unsere Patienten im Einsatz

Die neue Zentrale interdisziplinäre Notaufnahme  (ZINA) im EVK Lippstadt hat ihren Betrieb aufgenommen. Mit dem Neubau dieser zentralen Anlaufstelle für Patienten, Notärzte und Rettungsdienste ist eine Versorgungseinrichtung entstanden, in der alle Erkrankungen und Verletzungen rasch diagnostiziert und zeitnah einer notwendigen Behandlung zugeführt werden können.

 

2010

Zusätzlich zum Umbau unserer Zentralambulanz beginnen zwei Neubaumaßnahmen an unserem Haus. An die Erwachsenenintensivstation erfolgt der Anbau unserer Stroke Unit und am Bettenhaus erfolgt ein Anbau, welcher sich bis auf die 3 Ebene des Haupthauses erstreckt.

Weiterhin erfolgte die Erweiterung unserer Parkplatzfläche an der Wiedenbrücker Straße. Hierzu war der Abbruch unseres älteren Gebäudes nötig.

2011

Krankenhäuser agieren heutzutage nur noch in den seltensten Fällen als Solisten – breit aufgestellt und mit der Verantwortung über insgesamt rund 2.600 Mitarbeitern sowie etwa 40.000 Patienten haben sich vier Krankenhäuser und sechs weitere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens zur Valeo Kliniken-GmbH zusammengeschlossen.

Das gemeinsame Ziel der Partnerhäuser EVK Hamm, EVK Lippstadt, EVK Johannisstift Münster und Lukas-Krankenhaus Gronau ist es, zukünftig das gemeinsame Synergiepotenzial weiter auszuschöpfen, ihre individuellen Kompetenzen zu bündeln und zugleich das eigene Haus zu stärken. Als Arbeitgeber und medizinischer Versorger ist die Valeo Kliniken-GmbH so zu einem attraktiven und leistungsfähigen Partner in der Region geworden.

Patientenauskunft

2011

Im September haben wir unser 160-jähriges Bestehen mit einem umfangreichen Rahmenprogramm gefeiert.

Im November 2011 wurde die Neugestaltung der Aufnahme und der Telefonzentrale fertiggestellt. Das Kostenvolumen dieses Umbaus belief sich auf 2,3 Mill. Euro.

2012

Im November 2012 wurde in einer Feierstunde die Fertigstellung der Süderweiterung gefeiert. Der Anbau erstreckt sich über sechs Geschossebenen:

  • das Sockelgeschoss,
  • das Erdgeschoss
  • das 1.- 4. Obergeschoss.

In den vier Obergeschossen wurden die Stationsbereiche der Neurologie, Chirurgie, Frauenklinik und Inneren Medizin um insgesamt 48 Bettenstellplätze erweitert. Die Zimmer sind für eine 2-Bett, bzw. 1-Bett-Nutzung ausgelegt und verfügen nun über eine sehr komfortable Ausstattung.

Krankenhausansicht aus dem Park

Frau Dr. Müller an der DSA Einheit

2013

Im Sommer hat das DSA-Verfahren in der Radiologischen Praxis am EvK seinen Betrieb aufgenommen.

In der Schlaganfalltherapie wird von der Akuttherapie mit der speziellen Gerinnselentfernung über Katheter (Thrombektomie) über die STROKE-UNIT bis hin zur Einleitung einer Rehabilitation - ein in der Region einmalige -Akutversorgung über die die Digitale Subtraktions-Angigraphie ( DSA-Anlage) angeboten.

2014

Nach den Sommerferien wurde der in 2013 begonnen Umbau der Kinderstation K2 fertiggestellt.

Das Krankenhaus wird als Familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet und und darf das Siegel "Familienfreundlichkeit" führen.

 

Siegel: Familienfreundlichkeit